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HYPOS trägt zum Gelingen der Energiewende bei

Die deutsche Wirtschaft muss zu jeder Zeit stabil mit Strom versorgt werden. Immer mehr tragen dazu erneuerbare Energien bei, um das durch die Bundesregierung gesetzte Emissionsziel einer Absenkung des CO2-Ausstoßes von 80 % zu erreichen.

Mit dem Ausbau der Erneuerbaren nehmen die Spitzen des zeitweiligen Stromüberschusses zu, dessen bedarfsgerechte Nutzung aktuell nicht gegeben ist. Hier bietet Wasserstoff die einzige Speicheroption für Elektrizitätsmengen über 10 GWh*.

*Zwischenbericht VCI „Zukunft der Energiespeicher“, Oktober 2013

Gleichermaßen findet eine umfassende Sektorkopplung der deutschen Wirtschaft statt, um die vorgegebenen Zielwerte der EU-Konventionen zu erreichen. Daher verweist der im Oktober 2016 veröffentlichte Klimaschutzplan der Bundesregierung auf den notwendigen Einsatz von Power-to-Gas und Power-to-Liquids-Technologien. Vor allem im Bereich der Mobilität als auch in der Wärmeversorgung führt demnach kein Weg an der grünen Wasserstofftechnologie vorbei - und hier setzt die HYPOS-Mission an:

HYPOS wird die wirtschaftliche Nutzung und Langzeitspeicherung erneuerbaren Stroms erreichen, indem über Grünen Wasserstoff das Chemiestoffstromnetz, das Erdgasnetz und die elektrischen Netze in Ostdeutschland modellhaft verbunden und damit fehlende System- und Netzwerkinnovationen für eine Wirtschaftlichkeit von sicherem Grünen Wasserstoff erreicht werden.

Die Alleinstellungsmerkmale der gewählten HYPOS-Region tragen zur Realisierung des Vorhabens maßgeblich bei. Hier finden sich die optimale Infrastruktur des ostdeutschen Chemiedreiecks, der große Wasserstoffbedarf der Chemieindustrie sowie das höchste Potential kombinierter PV- und Windkraft in Deutschland.

 

HYPOS Region mit dem zweitgrößten Pipeline-Netzes Deutschland